Größte Wertschätzung für BIW

Hochkarätige Gäste feiern mit Jubiläumsfirma - 'Ritterschlag' vom John-Deere-Vizepräsident
 
In familiärer Atmosphäre feierten Belegschaft, Geschäftsleitung und Ehrengäste der Burger Industriewerke BIW am Samstagabend auf dem Firmengelände das 50-jährige Firmenjubiläum. Ebenso zwanglos nutzten die zahlreichen Gastredner die Gelegenheit ihre Wertschätzung für das Unternehmen kund zutun. Darunter auch der amerikanische Vize-Präsident der John-Deere-Werke, Dr. Klaus Hoehn.
 
Schonach - "Ich sehe keinen Grund", betonte Hoehn, "warum sich die Zusammenarbeit nicht noch weiter ausbauen kann." Der Vize-Präsident hatte bei den bisherigen Geschäftsverbindungen viele Merkmale ausgemacht, die auch der Firmenphilosophie der John Deere entsprechen, nämlich Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Präzision und Innovation.
Die Wertschätzung des amerikanischen Traktorenherstellers käme auch darin zum Ausdruck, so Hoehn weiter, dass BIW, als einer der wenigen europäischen Geschäftspartner in der "Hall of Fame" des Unternehmens einen festen Platz hat
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Hochkarätige Gastredner wie Landrat Karl Heim (v.li), Bernhard Berrang, Geschäftsführer der Berrang/Facon, Klaus Hoehn, Vize-Präsident der John-Deere-Werke, Gesellschafter Klaus Leier und Bundestagsabgeordneter Siegfried Kauder ließen es sich nicht nehmen und richteten anerkennende und herzliche Grußworte an Belegschaft und Geschäftsleitung von BIW

"Einen gewissen Anachronismus", machte der Bundestagsabgeordnete Siegfried Kauder aus. BIW wäre in all den Jahren nicht älter geworden, "sondern wird mit jedem Jahr jünger und wichtiger", meinte Kauder in seinem Grußwort.

Qualitätsmanagement, eine engagierte Belegschaft und eine partnerschaftliche Geschäftsführung machte Landrat Karl Heim als Erfolgsgaranten aus. "Wolfgang Förtsch ist ein Glücksfall für BIW und für Schonach", unterstrich Heim das wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Engagement des Geschäftsführers, der in den letzten 26 Jahren mit Weitblick und Geschick das Unternehmen lenkte, was ihm seitens der Gesellschafter auch Klaus Leier bescheinigte

Zuvor hatte Geschäftsführer Wolfgang Förtsch in einem Begrüßungsmarathon die Ehrengäste des Jubiläumsfestes herzlich begrüßt und im Zeitraffer die über 150-jährige Burger-Firmengeschichte dargestellt. Seine Idee war es, dass aus den Burger-Industriewerken BIW mit dem heute bekannten Logo wurde. Der Hintergrund zu diesem Schritt war ganz praktischer Art, wie Förtsch erklärte. Immer wieder waren in der Tagespost Briefe, die andere Burger-Unternehmen betrafen und mit dem Alleinstellungsmerkmal BIW, das Förtsch selbst entwarf, war dieses Problem gelöst.

Das neue Logo erduldete viele Interpretationen wie "Burger im Wald". Anlässlich des Jubiläums deutete es Förtsch aber selbstbewusst als "Burger ist Weltklasse". Ausführlich ging Bernhard Berrang, Geschäftsführer der Berrang/Facon, die seit 1949 den kompletten Außendienst für BIW durchführen, auf die langjährigen Geschäftsverbindungen ein. Berrang/Facon sehe sich als Bindeglied zwischen den Kunden und BIW, erläuterte Berrang, und konnte so "an den erfolgreichen Geschäften von BIW teilhaben". Bürgermeister Jörg Frey würdigte, auch stellvertretend für seinen Steinacher Amtskollegen Frank Edelmann, BIW als einen Arbeit- und Ausbildungsplatzgaranten. "Ihr seid eine Klasse-Mannschaft", lobte er Belegschaft und Geschäftsleitung.

Das Fest wurde von der "Haus-Band" Xavers Örgele Musik eröffnet und nach dem Festessen übernahm "Mini-Rock". Dann wurde auch die BIW-Jubiläumszeitung, die in Zusammenarbeit mit dem SÜDKURIER erstellt wurde, ausgegeben.

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Von Rita Bolkart
Südkurier

Bild: Rita Bolkart

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