BIW plant Erweiterung seines Zweigwerks

Senioren in Welschensteinach zu Besuch

Schonach (bk). Überraschend viele Frauen und Männer vom Schonacher Seniorenkreis besichtigten kürzlich auf Einladung der heimischen Firma BIW deren Zweigwerk in Welschensteinach.

Mit einem von BIW organisierten Bus ging es am frühen Nachmittag in Richtung Welschensteinach. Unterwegs informierte Hauptgesellschaft Klaus Leier die 35 Senioren über die bewegte Firmengeschichte. 1856 als Messinggießerei durch Josef Burger gegründet erfolgte 1958 die Realteilung in die Unternehmen BIW (Burger Industriewerk KG) und SBS (Schwarzwälder Uhrwerke Burger KG).

Über die Entwicklung des Burger Industriewerks und des Zweigwerks in Welschensteinach setzte Wolfgang Förtsch die Ausflügler in Kenntnis. Er leitet das Unternehmen seit über 25 Jahren als Geschäftsführer und war maßgeblich am Wiederaufbau des 1960 eröffneten Zweigwerks beteiligt, das 1992 einem Brand zum Opfer gefallen war.

Bei der Besichtigung des Betriebes in zwei Gruppen, konnten die Schonacher hochmoderne CNC-Maschinen und Montagearbeitsplätze für komplizierte Bausätze für unterschiedlichste Abnehmer sehen. „Vom Rohling bis zum fertigen Drehteil war alles zu bestaunen“, schildert Hilde Stürzl. Die Leiterin des Schonacher Seniorenkreises und ihre Begleiter waren von der Fertigungshalle, in der derzeit 45 Mitarbeiter beschäftigt sind, sichtlich beeindruckt.

Die Senioren staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass die drei Hauptabnehmer der Drehteile die weltweit agierenden Firmen BMW (Motorrad), John Deere (amerikanischer Landmaschinenhersteller) und Fendt (Traktoren) sind und im kommenden Jahr, sofern die Entwicklung so weiter geht, ein großer Anbau an die Werkshalle in Welschensteinach geplant sei.

Das Gesehene und Gehörte verdauen konnten die Ausflügler in aller Ruhe auf dem „Stefanshof“ in Steinach. Dort wurden sie von Familie Buchholz mit Bauernvesper samt Most, Apfelsaft und Schnaps aus eigener Herstellung reichlich bewirtet.

Am Ende der interessanten und fröhlichen Ausflugsfahrt, die zu den Höhepunkten im Programm des Seniorenkreises zählt, bedankte sich Waltraud Schurt in Vertretung von Hilde Stürzl und im Namen aller begeisterten Beteiligten für das „tolle und wunderbare Erlebnis“.    

24.04.2008

Von Christel Börsig- Kienzler
Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft

Bilder: Wolfgang Foertsch - BIW

zurück zu Aktuelles