Kandidaten in Betrieben
Zur
Besichtigung der
Firma Burger
Industriewerk trafen
sich gestern die
Gemeinderatskandidaten
der Schonacher CDU
auf dem
Betriebsgelände.
Geschäftsführer
Wolfgang Förtsch
erläuterte die
Betriebsabläufe und
die Bedeutung der
Traditionsfabrik für
Schonach.
Schonach - Vor Ort machtem sich gestern die Schonacher CDU-Gemeinderatskandidaten ein Bild über zwei Schonacher Betriebe. Bei den Burger Industriewerken (BIW) war es der Fraktionsführer und Kandidat der Christdemokraten selbst, Wolfgang Förtsch, der die Führung durch die Fabrikräume übernahm. Durch die Firma SBS führte die Gemeinderatskandidaten ihr geschäftsführender Gesellschafter Thomas Burger. (Wir werden berichten.)
Gemeinderats-Kandidaten der CDU bei der Besichtigung der Firma BIW. Von links: Bernd Kaltenbach, Andrea Kammerer, Christian Herr, Michael Dold, Silke Burger, Herbert Disch, Josef Spath, Joachim Klausmann, Herbert Fehrenbach und Geschäftsführer Wolfgang Förtsch. Die Firma BIW gelte als Spitzen-Zulieferbetrieb nicht nur der Firma John Deere und im Motorradsegment auch von BMW, sondern einer ganzen Reihe renommierter deutscher Betriebe, erläuterte Geschäftsführer Wolfgang Förtsch. Noch vor Jahresfrist sei man ob der Vielzahl von belieferten Betrieben nur müde belächelt worden. Heute sei es gerade diese Streuung auf 40 verschiedene Kunden, die der Firma BIW helfe. „Es geht uns zwar schlecht, aber nicht sehr schlecht, wie vielen anderen Zuliefer-Firmen sonst“ betonte Wolfgang Förtsch. Noch könne man sich mit Kurzarbeit behelfen. Förtsch berichtete, dass in den USA beim Zulieferwerk John Deere nicht mehr nur vom Jahr 2010 gesprochen wird, in dem die Konjunktur wieder anspringen soll, sondern dass immer öfter erst das Jahr 2011 genannt werde. Die Krise habe die Tatsache im Gefolge, „dass wir in der Firma derzeit überhaupt keine Planungssicherheit mehr haben“, berichtete der Geschäftsführer und Gemeinderats-Kandidat. Extrem kurz teilweise auch die Vorlaufzeit für Bestellungen. Seien es Getriebewellen für Traktoren oder wichtige Teile für die Hinterradachse bei BMW-Motorrädern oder Fertigungselemente für die anderen rund 40 Betriebe, die Kunden erwarteten höchste Qualität zu günstigsten Preisen.
GF Wolfgang Foertsch stellt den Besuchern den Monitortragarm vor Wolfgang Förtsch berichtete vom Anbau im Zweigwerk in Welschensteinach (wir berichteten), der in jedem Fall auch der Schonacher Produktion zugute komme: In einem harten Auslesewettbewerb erhielten die Schonacher den Auftrag der großen Medizintechnikfirma Fresenius, einen Roboterarm zu fertigen, der für den Monitor eines Dialysegeräts gebraucht wird. Bis vor kurzem ließ den Fresenius den noch in Lettland bauen, entschloss sich aber dann, die Produktion nach Deutschland zurückzuholen. Nach eingehenden Besichtigungstouren entschieden sich die Fresenius-Manager für die Firma BIW als Fertiger. In Kürze werde BIW mit dem Zusammenbau in Welschensteinach beginnen, die Fertigung der Teile erfolge aber in Schonach, erläuterte Wolfgang Förtsch. |